Etwa drei Millionen Bundesbürger arbeiten regelmäßig am Bildschirm: Ihr Blick wechselt täglich bis zu 30.000 mal zwischen Monitor, Tastatur und Vorlagen. Ständig müssen sich die Augen neu einstellen, sich unterschiedlichen Entfernungen, Helligkeiten und Kontrasten anpassen. Die Folgen sind oft verschwommenes Sehen, Flackern, Doppeltsehen, Rötungen und Augenjucken. Um dem vorzubeugen, empfiehlt Peter Skodawessely, Pressesprecher der AOK-Direktion Ingolstadt, "Entspannungs-training" für die Augen: "Das Auge entspannt bereits, wenn man versucht, auch die Gegenstände um die Lesevorlage herum wahrzunehmen oder einmal den Blick in die Ferne schweifen läßt!" Brillenträger sollten hin und wieder ihre Sehhilfe abnehmen und mit größerem Abstand lesen. Auch jede körperliche Entspannungsübung helfe dem Auge - und sei es nur ein kräftiges Recken!
Skodawessely: "Wichtig für das Wohlbefinden bei der
Arbeit am Computer ist auch die richtige Position des Geräts
- der optimale Abstand zwischen Augen und Monitor beträgt
etwa 50 bis 70 cm." In diesem Bereich müßten die
Augen über die optimale Sehschärfe verfügen. Deshalb
rät die Gesundheitskasse Bildschirmarbeitern, die Augen regelmäßig
von einem Fachmann untersuchen zu lassen - unabhängig davon,
ob sie eine Brille tragen oder nicht; die Kosten der Untersuchung
trägt selbstverständlich die AOK!
Herausgegeben von der AOK Bayern
- Die Gesundheitskasse,
Direktion Ingolstadt
- Presse und Öffentlichkeitsarbeit -,
Peter Skodawessely
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