Wer sich einer Operation unterziehen muß, stellt sich oft die Frage: "Wie geht das aus?" Seine Genesung hängt von Faktoren ab, auf die er keinen Einfluß hat. Er muß auf die Kunst der Ärzte vertrauen. Aber: Erfolgt der Eingriff nicht in einer Notfallsituation, bleibt Zeit für Vorbereitungen: "Besonders wichtig ist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt. Je besser der Patient die geplante Behandlung und ihre Notwendigkeit versteht, desto leichter kann er Ängste abbauen. Verstehen schafft Vertrauen!", so Ingolstadts AOK-Direktor Josef Leiherer zur regionalen Presse.
Jeder Patient habe ein Recht darauf, zu erfahren, wie es um ihn steht: "In einem persönlichen Gespräch sollte der operierende Arzt seine Diagnose erläutern und den OP-Kandidaten über die Art des geplanten Eingriffs und die Heilungsaussichten aufklären!" Auch die Risiken der Behandlung, alternative Therapiemöglichkeiten und die Möglichkeit einer Eigenblutspende müssen Gesprächsinhalt sein. Der Patient sollte auf diesem Gespräch bestehen und den Arzt bitten, sich allgemeinverständlich auszudrücken. "Der Patient braucht sich nicht von medizinischen Fachausdrücken abschrecken zu lassen. Er darf den Arzt so lange 'löchern', bis er alles verstanden hat", ermuntert Leiherer. Wichtig sei außerdem, daß genug Zeit zwischen diesem Gespräch und dem Eingriff liegt: Am Vorabend der Operation sind OP-Kandidaten mit der Verarbeitung der mitgeteilten Tatsachen oft überfordert.
"Unnötigen Streß und lange Wartezeiten bei
der Aufnahme ins Krankenhaus erspart sich außerdem, wer
gleich die nötigen Unterlagen vorlegen kann. Erforderlich
sind: Personalausweis, Versichertenkarte und eine Einweisung von
einem niedergelassenen Arzt", so der Direktor der regionalen
Gesundheitskasse. Versicherte mit weiteren Fragen können
sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AOK in Ingolstadt
und in den Geschäftsstellen Beilngries, Eichstätt, Neuburg,
Pfaffenhofen, Schrobenhausen und Vohburg wenden.
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