Stadtwappen Historischer Verein Ingolstadt e.V.
Veranstaltungen 1999

 
02.03.99, 19.30, Großer Hörsaal der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Auf der Schanz 49
Vortrag in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Archäologie in Bayern:

Bernstein-Collier
Bernstein in der Archäologie

Das Ingolstädter Kollier
im Rahmen des Europäischen Fundgutes

Lichtbildervortrag von
Dr. Karl Heinz Rieder, Ingolstadt

1996 wurde auf dem Gelände der AUDI AG das weltweit bedeutendste Bernsteinkollier der Bronzezeit entdeckt. Die damaligen archäologischen Ausgrabungen standen unter der Aufsicht des Referenten.
Der Vortrag ist der Rolle des Bernsteins in vorgeschichtlicher Zeit gewidmet, als man ihn nicht nur als Schmuck, sondern auch als magischen Stein sehr schätzte.


09.03.99, 18 Uhr, Stadtmuseum, Auf der Schanz 45 (Kavalier Hepp):
Ingrid Uebelstädt, Dr. Gerd Riedel, Ingolstadt:
Führung durch die Ausstellung: "Das Geheimnis des Bernstein-Colliers".
Die Sonderausstellung im Stadtmuseum ist dem einzigartigen Bernsteinkollier gewidmet, das
1996 im Rahmen archäologischer Ausgrabungen nördlich von Ingolstadt entdeckt wurde.


17.03.99, 19.30 Uhr, Großer Hörsaal der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Auf der Schanz 49
Dr. Susanne Sievers, Frankfurt
Grabungsbesichtigung des HVI 1998
Manching
Aufstieg und Niedergang einer keltischen Stadt
Lichtbildervortrag

Die archäologischen Forschungen der letzten Jahre
in der international bedeutenden Keltenstadt bei Manching
haben wesentliche neue Einblicke in Aussehen und Struk-
tur dieses Hauptortes der Vindeliker erbracht.
Die Ausgrabungen stehen unter der Leitung der Referentin.
Der Vortrag findet im Rahmen der Kommissionssitzung der Römisch-Germanischen Kommission statt, die erstmals außerhalb Frankfurts, in Ingolstadt, abgehalten wird.


09.04.99, 19.30 Uhr, Großer Hörsaal der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Auf der Schanz 49
Eröffnung der Ausstellung:
Die Stadt in der Steppe
Eine Ausstellung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Stadtmuseum Ingolstadt.
Festvortrag: Prof. Dr. Dietrich Wildung, Staatliche Ägyptische Sammlung Berlin.

Meroë, Nordfriedhof. Foto: Prof. Wildung

Vortrag und Ausstellung führen ein in die geheimnisvolle Welt des Sudan.
Die Kultur dieses Landes ist ein halbes Jahrtausend älter als die des benachbarten Ägypten.
Im Mittelpunkt steht die Stadt Naga im nubischen Königreich Meroë. Sie ist seit der Antike
unberührt geblieben und wird vom Ägyptischen Museum Berlin erforscht.


22.04.99, 20 Uhr, Gasthof Anker, Tränktorstr. 1
Dr. Michael Cramer-Fürtig München
Lichtbildervortrag

Die Anfänge des Fürstentums Pfalz-Neuburg
Staatsbildung im Zeitalter der Reformation

Neuburg-Wappen

Die inneren Faktoren der Bildung des ehemaligen Fürstentums Pfalz-Neuburg,
das mitten im heutigen Bayern lag, erfuhren - im Gegensatz zur politischen Ge-
schichte der Staatsgründung vor knapp 500 Jahren - bislang kaum Beachtung.
Der Vortrag befaßt sich mit dem inneren Strukturwandel vom Territorium zum
Territorialstaat, der vom Neben-, Mit- und Gegeneinander von Landesfürst und
Landständen geprägt war. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Wech-
selwirkung zwischen Reformation und frühmoderner Staatswerdung gelegt.


04.05.99, 20 Uhr
Lesesaal der Wissenschaftlichen Stadtibliothek im Kavalier Hepp, Auf der Schanz 45.
Vortrag und Präsentation des
Handbuches der Professoren
der Universität Ingolstadt-Landshut

Vortrag: Frau Prof. Laetitia Boehm, Herr Prof. Dr. Winifred Müller.

Erstmals steht ein vollständiges bibliographisches Kompendium zu den Ingolstädter
Professoren zur Verfügung. Es entstand unter der Federführung des Lehrstuhles für
Universitätsgeschichte der Universität München.
Die Referenten sprechen über Genese und Inhalt des Werkes.


13.05.99 (Christi Himmelfahrt), Exkursion:
Edelsitze im Herzogtum Bayern:
Seefeld und Blutenburg

Anhand zweier besonders charakteristischer Herrensitze sollen Bedeutung und Erscheinungs-
bild altbayerischer Edelsitze vorgestellt werden.
Die Blutenburg steht für das 15., Seefeld für das 18. Jahrhundert.

In den Innenräumen von Seefeld kann die Ausstellung der Zweigstelle der Staatlichen
Sammlung Ägyptische Kunst: Das Tor zum Jenseits, besichtigt werden.

Abfahrt: 8 Uhr, Busbahnhof Ingolstadt, Bussteig 20.
Rückkehr: ca. 20 Uhr.
Unkostenbeitrag: 30 DM.
Anmeldung ab sofort in der Geschäftsstelle mit Entrichtung des Fahrpreises.
Rücktritt kurz vor Reiseantritt ist nur bei Stellung einer Ersatzperson möglich.


08.06.99, 19.30 Uhr, Ingolstadt, Gasthof Anker, Tränktorstr. 1
Geomagnetische Prospektion
in der Archäologie
Vortrag von Ulrich Müller M.A.

römische Villa bei Etting. Plan: Pro Arch

Ständig steigende Anforderungen an Tempo und Qualität archäologischer Ausgrabungen
erfordern ein möglichst gezieltes Vorgehen bei der Erforschung von Bodendenkmälern.
Am Beispiel der berühmten vorderasiatischen Aussgrabungsstätte Nemrut Dag, die zum
Weltkulturerbe zählt, und ausgewählter Grabungen der Region Ingolstadt informiert der
Referent über die Möglichkeiten, schon im Vorfeld einer Ausgrabung mit moderner Technik
Aufschlüsse über archäologische Befunde zu erhalten.


Logo-Sudan-Ausstellung
12.06.99, 15 Uhr, Stadtmuseum Ingolstadt
Sonderführung für die Mitglieder des
Historischen Vereins Ingolstadt

von Frau Dr. Schoske durch die Ausstellung
Die Stadt in der Steppe


Heiner und Kurt
09.08.99, 20 Uhr, Ingolstadt, MO - Nebenzimmer
Historischer Stammtisch
des Historischen Vereins Ingolstadt
Zehnminutenvorträge und zwanglose Unterhaltung
Gäste sind willkommen


Die Mitglieder des Historischen Vereins werden aufgefordert, die

INITIATIVE ZUR RETTUNG DER
ARCHÄOLOGISCHEN DENKMÄLER
AUF DER ICE-TRASSE

durch ihre Unterschrift zu unterstützen.

Einzeichnungslisten liegen auf:
im Stadtmuseum, an der Kasse, Ingolstadt, Auf der Schanz 45,
im Landesamt für Denkmalpflege Ingolstadt, Unterer Graben 37
sowie in mehreren Rechtsanwaltskanzleien und Arztpraxen.


Weiterhin werden die Mitglieder des Historischen Vereins gebeten,

eine Initiative des Kulturreferats

zur besseren Kenntlichmachung der Stadtgeschichte
mittels verbesserter bzw. zusätzlicher Kennzeichnung
historischer Stätten und Gebäude in der Stadt

durch Anregungen und Vorschläge zu unterstützen.

Schriftliche oder telefonische Anregungen bitte bis Mitte Februar an:
Dr. Theodor Straub, Bergstr. 29, 85080 Gaimersheim, Tel.: 08406-562.

Siehe auch: Satire zu den städtischen Brunnen




HISTORISCHER VEREIN INGOLSTADT E. V.
Ingolstadt, 18.08.99

Sehr geehrtes Mitglied,
im zweiten Halbjahr 1999 finden im Historischen Verein Ingolstadt folgende Veranstaltungen statt, zu denen herzlich eingeladen wird.


Samstag, 18. September 1999, 10 Uhr, Grabungsfläche Manching:

Dr. Susanne Sievers, Frankfurt:
Führung durch die aktuellen Ausgrabungen in Manching
Die Ausgrabungen der Römisch-Germanischen Kommission, die mit Unterstützung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege in der Keltenstadt Manching stattfinden, zählen zu den wichtigsten archäologischen Untersuchungen in Europa. Die Referentin wird den aktuellen Forschungsstand vor Ort erläutern.
Treffpunkt am Rathaus in Manching, von dort gemeinsamer Gang zur Grabungsfläche.


Dienstag, 28. September 1999, 19.30 Uhr, Barocksaal des Stadtmuseums (Auf der Schanz 45):

Dr. Stefan Winghart, München:
Fachbehörde oder Feuerwehr? Die archäologische Denkmalpflege im Umbruch
Lichtbildervortrag.
Herr Dr. Winghart ist Nachfolger von Herrn Dr. Rieder als Leiter des Grabungsbüros Ingolstadt und Gebietsreferent der Bodendenkmalpflege für Oberbayern. Der Vortrag bietet die Gelegenheit, den Wisenschaftler kennenzulernen und zu erfahren, wo er persönlich die Schwerpunkte seiner Arbeit sieht.


12.10.99, 20 Uhr, Ingolstadt
  • Die Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts in Olympia
    Prof. Dr. Helmut Kyrieleis, Berlin
    Lichtbildervortrag im Barocksaal des Stadtmuseums

    Herr Prof. Kyrieleis, Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin, berichtet über die langjährigen Forschungen in Olympia unter seiner Leitung. Der berühmte Ausgrabungsort wird seit dem 19. Jahrhundert von deutschen Archäologen untersucht.
    Die Veranstaltung findet im Rahmen der "Ingolstädter Vorträge" statt, zu der sich alljährlich führende Vertreter der deutschen Archäologie in Ingolstadt zusammenfinden.
    Die Ingolstädter Archäologischen Vorträge sollen ein Zeichen der Verbundenheit des Deutschen Archäologischen Instituts mit den Bürgern dieser Stadt und Region sein. Sie wollen die weitverzweigten archäologischen Forschungen und Grabungen des Gesamtinstituts, das in Ingolstadt eine Forschungsstelle unterhält, auf dem Gebiet der Altertumswissenschaft einer breiten Öffentlichkeit unmittelbar und lebensnah vorstellen.


    Samstag/Sonntag 23./24. Oktober 1999:

    Exkursion nach Paderborn und Höxter - siehe Beilage!


    Dienstag, 02. November 1999, 20 Uhr, Barocksaal des Stadtmuseums:

    Dipl. Ing. Paul Unterkircher, München:
    Vier spätgotische Ackerbürgerhäuser im Wandel der Jahrhunderte
    Ein Beispiel für städtebauliche Denkmalpflege in Ingolstadt
    Lichtbildervortrag.
    Herr Unterkircher ist der für Ingolstadt zuständige Referent für Denkmalschutz des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege. Thema seines Vortrags ist ein ganz aktuelles Beispiel zur Frage, wie sich die Anforderungen der Denkmalpflege und des modernen Städtebaus miteinander vereinbaren lassen. Anhand zahlreicher Lichtbilder werden die Probleme veranschaulicht. Im Anschluß können sie mit dem Referenten diskutiert werden.

    Furt is furt!


    Donnerstag, 09. Dezember 1999, 19 Uhr, Barocksaal des Stadtmuseums:

    Adventlicher Abend
    Eine Führung durch die Sonderausstellung Krippen der Welt bildet den Einstieg in eine adventliche Jahresabschluß-Veranstaltung. Die Ausstellung zeigt einen Teil der Ulfert-Buchholz-Sammlung aus Remagen, eine der weltweit größten Sammlungen internationaler Krippenkunst.
    Umrahmt wird die Veranstaltung durch vorweihnachtliche Texte, Lieder und Weisen, dargeboten von Frau Elfriede Schwegler mit dem "Ingolstädter Hausgsang" und der "Familienmusi Hausner".


    Im Stadtmuseum findet auch dieses Jahr wieder eine Nacht der Museen statt, und zwar am Samstag, 4. September 1999, ab 20 Uhr.

    Hinweisen dürfen wir auch auf eine Veranstaltungsreihe des Stadtmuseums Ingolstadt Musik im Museum, die traditionell durch die Jahrhunderte der Musikgeschichte führt. Die Schwerpunkte sind dabei das 16. und 17. Jahrhundert.
    Das spezielle Programm liegt an der Museumskasse auf; beachten Sie bitte auch die Hinweise in der Tagespresse!

    Das neueste Sammelblatt, 107. Jg./1998, kann in der Geschäftsstelle abgeholt werden. Wir dürfen Sie aber darauf hinweisen, daß die Geschäftsstelle ab sofort montags geschlossen ist.


    Vorstandsmitglieder des Historischen Vereins:

    1. Vorsitzende: Dr. Beatrix Schönewald
    2. Vorsitzender: Edmund Hausfelder
    Geschäftsführer: Dr. Gerd Riedel
    Kassier: Horst Riedel
    Schriftführer: Christian Ostermaier


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