Bürgerinitiative zur Kontrolle der GSB e.V.                                             Ausgabe 2/2001

 


Über die Beschwerlichkeit des Rechtsweges

Geschichtliches

Bereits im Jahre 1997 hat die Bürgerinitiative bei der Re­gierung von Oberbayern einen Antrag auf Untersagung des Betriebes der Verbrennungslinie VA 1 sowie Unter­sagung der Verbrennung von Abfällen von außerhalb des Entsorgungsgebietes Freistaates Bayern gestellt. Dieser Antrag wurde damals als unzulässig erklärt, weil die Kläger ( mehrere Vorstandsmitglieder der BI) nicht in einer Ent­fernung von 900 Metern um den Kamin wohnten. Außer­dem wurde mit allerlei juristischen Kniffen erklärt, dass die Anträge auch  unbegründet seien, sowohl was den Weiterbetrieb des alten Ofens als auch die Verbrennung außerbayrischer Abfälle betreffe. Die Argumentation war damals äußerst dürftig. Eine Weiterverfolgung der Klage war aber wegen des Fehlens von berechtigten Klägern nicht möglich. Anschließend folgte eine Zeit in der  die Bürgerinitiative mit dem Rechtsanwalt Hoffmann-Höppel zusammenarbeitete, der eine Klage gegen den Plan­feststellungsbeschluß ablehnte.

Die "Seehofer Initiative"

Im Januar 2000 schließlich entschlossen wir uns eine Ini­tiative ins Leben zu rufen, in der sämtliche lokalen Politi­ker von Mitgliedern des Landtages, des Bundestages bis hin zu sämtlichen Bürgermeistern und Landräten eingela­den wurden, an einer gemeinsamen Klage gegen den Planfeststellungsbeschluß teil­zunehmen. Dies hatte einen großen Er­folg.  Im Mai 2000 kamen sämtliche Bürgermeister der Region, drei Bundes­tagsabgeordnete, drei Landtagsabgeord­nete, ein Landrat zusammen. Man be­schloss allerdings zunächst den Versuch einer Einigung auf politischem Wege zu erreichen. Hierzu wurde im September 2000 eine Besprechung mit dem Bay. Umweltminister Schnappauf und seinen Mi­nisterialbürokraten einberufen. Nachdem keinerlei Ver­handlungsbereitschaft bestand ,einigte man sich, im Ja­nuar eine erneute Verhandlung einzuberufen, in der dann endgültig beschlossen werden sollte. Bei dieser Sitzung am 1.Februar 2001 war die Haltung der Betonköpfe im Umweltministerium derart verheerend von oben herab und selbstherrlich, dass Herr Seehofer zum Schluß kom­mentierte „So etwas sei ihm bisher noch nie vorgekom­men“ und „ja wo samma denn ?“.

 

Der Klageweg

Rechtsanwalt Fritz Kroll und seine Kollegin Andrea Stürmann stellten, nachdem die Bürgerinitiative zwei Klageberechtigte in Ebenhausen-Werk gefunden hatte, den Antrag bei der Regierung von Oberbayern , den Son­dermüllbehandlungsbetrieb der GSB in Ebenhausen still­zulegen, soweit eine Kapazität von 100.000 Tonnen pro Jahr bzw. 7000 Betriebsstunden überschritten werde. Be­gründet wurde dies mit den Vorgaben des Planfeststel­lungsbeschlusses, mit den umfangreichen Betriebsstörun­gen in Ebenhausen-Werk und mit einer umfangreichen Argumentation aus bisher ergangenen Urteilen auf Grund des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Die Argumentation ist dabei äußerst schlüssig. Die Bürgerinitiative ist sehr froh ,derart kompetente Rechtsanwälte gefunden zu haben. Die erste Antwort der Regierung von Oberbayern war, man habe das Schreiben erhalten, es sei sachlich begrün­det, man müsse sich jetzt aber zunächst durch Einsicht­nahme der Akten bei der GSB kundig machen.

Verzögerungstaktik

Es war als ob die Regierung von Oberbayern zum ers­tenmal von der Existenz der GSB erfahren hätte. Am 25.7.2001 kam dann ein Schreiben von Regierungsdirektor Cermak, ei­nem altbekannten Hardliner in der Regierung von Oberbayern, der zu dem Ergebnis kam, dass die Anträge zwar zulässig, aber unbegründet seien. Sicherheitshalber gab Herr Cermak aber nochmals die Möglich­keit zu seinen Einwendungen Stellung zu nehmen, wohl­wissend ,dass sein Schreiben unmittelbar vor der allge­meinen Urlaubszeit herauskam und dass damit wieder ein zwei Monate verstreichen würden, in der die GSB munter weiter verbrennen konnte. Am 1.10.01 erfolgte nunmehr das letzte Schreiben unserer Rechtsanwälte im Namen der Kläger, in dem erneut die Argumente von Cermak  mit hoher Professionalität und guten Gegenar­gumenten auseinander genommen wurden. Eine umfang­reiche Stellungsnahme der Bürgerinitiative wurde in die­ses Schreiben mit eingearbeitet.

Der nächste Schritt wird vermutlich sein, dass Cermak erneut den Antrag ablehnt, und damit wird die Möglich­keit frei sein beim Verwaltungsgericht 20 in München Klage gegen die Regierung von Oberbayern einzureichen, dass sie den Anträgen stattgeben soll.  


 

Ministerpräsident Stoiber, Ministerin Stewens, Minister Schnappauf u. 
BI Vors. Stabhuber im Gespräch im Klenzepark


"Mumm in den Knochen "

Der Klageweg ist beschwerlich und unsicher. Was sehr viel Hoffnung und Mut macht ist, dass sich Bürger von Ebenhausen-Werk, die in unmittelbarer Nähe der Kamine wohnen,  für die Klage bereitgestellt haben. Ein derarti­ger Bürgersinn gepaart mit Furchtlosigkeit und Stand­haftigkeit, ist nicht unbedingt in Massen zu finden. Dan­kenswert ist, dass sämtliche Gemeinden in der Umgebung sich an den Kosten für den Rechtsstreit beteiligen wer­den. Die Bürgerinitative hat ein Konto eingerichtet, das  treuhänderisch  von den Rechtsanwälten verwaltet wird, um zu gewährleisten, dass die Kläger finanziell abgesi­chert sind.

Anlass zur Hoffnung gibt die Tatsache, dass Umweltminis­ter Schnappauf und seine betonköpfigen Ministerialbüro­kraten alles daran gesetzt ha­ben, die Klage möglichst zu verzögern. Es ist ihnen auch gelungen, uns von Mai 2000 bis März 2001 durch Hinhal­tetaktik und scheinbare Ver­handlungsbereitschaft  hinters Licht zu führen. Des weiteren zeigt die Hinhaltetaktik von Regierungsdirektor Cermak, dass es alles andere als si­cher ist, dass die Klage abgeschmettert wird.

Nachdem bereits zweimal die Bürgerinitiative von den Gerichten vollständig recht bekommen hat (Strafbefehl gegen Dr. Decker & Co.) und Zurückweisung des An­trags auf einstweilige Verfügung gegen Dr. Baur) ist durchaus zu hoffen, dass im Falle der 100.000 t Ober­grenze die Gerichte dem selbstherrlichen Treiben des Umweltministers, der GSB und der Regierung von Ober­bayern Einhalt gebieten werden. Aber bis dahin ist ein weiter Weg, es gilt viel zu hoffen und zu bangen und wohl auch zu beten.

 

Dr. Aloís Baur

Pressesprecher

 

Mister Ramma damma

Unter diesem Spitznamen(Zitat Betriebszeitung GSB-In­tern) hat Herr Dieter Uffmann die Nachfolge als kauf­männischer Geschäftsführer von Herrn Immo Materne angetreten .Eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht er darin, „die GSB schnellst möglich aus den roten Zahlen zu bringen, um nicht die Existenz dieses so wichtigen Unternehmens für Bayern und dessen Umwelt zu  gefähr­den“.
Auch wir sind der Ansicht, dass die GSB für Bayern wichtig ist, aber sie soll es auch ausschließlich und nur für Bayern sein! Das heißt: Keine Müllimporte um die unsinnig hohen Kapazitäten auszulasten .

Nur Müll aus Bayern für die GSB in Bayern!

 

Gedanken zu einem Schreiben von Herrn Uffmann an ein BI Mitglied

Herr Dittrich aus Oberstimm hat sich schriftlich an Herrn Uffmann  gewandt und unter anderem eine Stellung­nahme zu den folgenden Punkten erbeten.

                               Standort:

Nach Ansicht von Herrn Uffmann entstand die GSB in einem Industriegebiet weitab von Wohngebieten.  Das ist gelinde ausgedrückt eine höchst eigenwil­lige Einschätzung des Standortes der GSB, erklärt er doch praktisch den gesamten Ort Ebenhausen-Werk für nicht vorhanden. Damit liegt er übrigens voll auf der Linie seines Vorgängers Herrn Dr. De­cker, der erklärte mir  bei seinem Antritt nämlich ,die GSB läge nicht in einem Tal.

Transporte:

Da ist es dann nur noch folgerich­tig, wenn Herr Uffmann anschließend erklärt, dass die LKW nicht durch Wohngebiete fahren würden ,sondern nur auf der B13. Die letzten Kilometer legen sie dann wohl auf dem Luftweg zurück!!  Als Begründung führt er an ,dass zum Beispiel die Wohnbereiche von Baar-Eben­hausen und Reichertshofen überhaupt nicht tangiert wür­den.  Da hat der gute Mann natürlich recht, das gleiche trifft allerdings auch für den Wohnbereich von Osna­brück zu.  Und überhaupt, sind die Leute ja selber schuld. (sinngemäßes Zitat !!) Erst haben sie entlang der Straße ihre Häuser gebaut und heute beschweren Sie sich über den LKW Verkehr.

Emissionen:

Wer da glaubt, das wäre nicht zu unterbieten, kennt die Führungskräfte der GSB nicht.  Es gibt nämlich aus de­ren Sicht eine neue umwerfende Erkenntnis dafür, welche unsere Behauptungen widerlegt, die niedrigen Kamine seien ein Nachteil. Sinngemäßes Zitat: Für den Nachweis von Emissionen sei dies sogar ein Vorteil.  Denn so sind eventuelle Emissionen in der näheren Umgebung eher nachweisbar, als wenn sie durch einen hohen Kamin ver­wirbelt und auf größere Flächen verteilt würden.  Da ist doch der GSB-Spruch aus alten Zeiten ,wegen der niedri­gen Kamine seien die Filteranlagen besonders gut ausge­fallen, geradezu ein alter Hut dagegen, nicht wahr?  Höchst bemerkenswert sind auch die hellseherischen Fähigkeiten von Herrn Uffmann, kennt er doch bereits das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsstudie die noch garnicht begonnen hat.  Was, das glauben Sie nicht? Können Sie aber, denn er schreibt wörtlich(am06.07.2001!): bei den zahlreichen Emmissionsmessungen verschiedenster Art vom Biomonitoring über die Messwerte der Verbrennungsanlage oder die Umweltverträglichkeitsstudie bis hin zu Untersuchungen von Zuchinis und Kuhmilch hat es bisher keinen konkreten Hinweis auf Belastungen durch die GSB gegeben. ?? Da­für gibt es 99 Punkte !

Grenzwerte:

Wen wundert es da noch, dass er uns die Grenzwerte als so genannte Vorsorgewerte für den Menschen verkaufen will.  Da heißt es wörtlich :der Gesetzgeber ist über das nach heutigem Wissensstand notwendige Maß an Schutz weit hinausgegangen.  So stelle manche Grenzwertüber­schreitung noch lange keine Gefährdung der Bevölkerung dar ,aber immerhin: das bedeute nicht, dass die GSB in ihrem Bemühen nachlassen wird möglichst jede Über­schreitung zu vermeiden.

Wirtschaftlichkeit:

Die GSB muss wirtschaftlich arbeiten, damit sie keine Last für den Steuerzahler wird und auch zukünftig in Umwelt­maßnahmen investieren kann und weiter:“ manche sähen ja im wirtschaftlichen Ruin der GSB einen Erfolg, aber wohin dann mit dem Sondermüll?  Wer dies fordert, nimmt den Umweltschutz nicht ernst“.
Wen kann er denn damit ge­meint haben?.  Es ist schon eine besondere Art des Hu­mors , wenn ein Vertreter des Skandalbetriebs GSB der besorgten Bevölkerung unter­stellt , sie nehme im Gegensatz zur GSB den Umwelt­schutz nicht ernst.  Dafür gibt es noch einmal 99 Punkte !!

Pestizide:

Die Entsorgung von Pflanzenschutzmitteln ist für die GSB normaler Alltag, dafür ist sie da.  Diese stammen zum Teil auch aus den privaten Schrebergärten und Haushaltungen.  Das ist dann so wie bei den LKW Transporten.  Erst kaufen die bösen Bürger das Zeug wie verrückt, und dann beschweren Sie sich über die notwen­dige Entsorgung.  Auch hier werde der Falsche an den Pranger gestellt.  Und dann kommt auch noch die Moral ins Spiel, denn die GSB habe auch eine moralische Ver­pflichtung, nur deswegen hat sich die GSB um den Dreck beworben.

Der Brief endet mit den Worten:  . . und vor allem aber arbeiten wir nicht gegen die Bürger, sondern für die Bür­ger. Ob damit auch die Bürger in der Nachbarschaft der GSB gemeint sind?.  


Auszug  aus dem Entwurf einer Verordnung über den Abfallwirtschaftsplan Bayern:

 

Die im Rahmen des bayrischen Sonderabfall-Entsorgungskonzepts errichteten Anlagen der GSB dienen dem heimischen Entsorgungsbedarf. Darüber hinausgehende freie Kapazitäten sollen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten genutzt werden, insbesondere um die Entsorgungskosten für bayrische Abfallerzeuger möglichst niedrig zu halten .. ...Dies kann durch Hereinnahme von Abfällen von außerhalb Bayerns erfolgen.

Das heißt im Klartext:

Die hiesige Bevölkerung subventioniert die Industrie und darf zum Dank dafür auch noch das gesundheitliche Risiko tragen!

 


 

Umweltbeiratssitzung am  12.11.01

PCB und die GSB

Die bayrischen Regierung dokumentierte auch diesmal  ihr hohes Interesse und glänzte durch Abwesenheit. Die bei der Sanierung von Schulen anfallenden PCB-Ab­fälle werden u.a. bei der GSB entsorgt. Der Homepage der bayrischen Regierung ist zu entnehmen, dass dies bei 1200 Grad erfolgen muß. Kein Wunder also ,dass man­cher neugierig war, wie das die GSB hinkriegt, wo sie doch mit 950 Grad fahren darf. Trotz längerer Beiträge der anwesenden Experten war aber nicht abschließend zu klären, ob diese Temperatur irgendwo erreicht wird, da die genehmigte Temperatur von 950 Grad am Ausgang der Nachbrennkammer, also nach Angaben des LfU am kühlsten Punkt gemessen werde.

Probleme hat die GSB übrigens weniger mit zu hohen als mit zu niedrigen Temperaturen. Allein im letzten Halb­jahr wurde nämlich die Mindest­temperatur in mindestens 15 Fällen unterschritten. Dies lässt darauf schließen ,dass sie ständig an der Mindesttemperaturunter­grenze herumkrebst.

 Immerhin werden seit einiger Zeit PCB- Werte gemessen.

Neues Betriebskonzept

Wer sich erhofft hatte ,von Herrn Uffmann Umfassendes über das künftige Betriebskonzept zu er­fahren ,sah sich herb enttäuscht. Nicht sonderlich ausführlich wurde die neue Dreisäulen-Stra­tegie vorgestellt, welche neben der Verbrennung verstärkt auf Verwertung und auf Ab­falllogistik d.h. Unternehmerberatung setzen will. Ein Konzept der Kapazitätsbegrenzung außer beim Personal ist offensichtlich nicht vorgesehen. Auf den geplanten Personalabbau ging er ohnehin erst auf Nachfrage von Gemeinderat Franz Müller ganz kurz ein. Er sei zwingend not­wendig um aus den roten Zahlen zu kommen , Sicher­heitsbereiche seien aber nicht betroffen. Außerdem müsse man es der GSB überlassen, in welchen Abteilungen Personal eingespart werde. In einem späte­ren Beitrag von Herrn Dr. Amsoneit wurde deutlich, dass es trotz einer Anzeigenkampagne bisher nicht gelun­gen ist, das Personal für die Eingangskontrolle aufzusto­cken. Die Eingangskontrollen können deshalb nach wie vor nicht im erforderlichen Umfang gemacht werden, das heißt , man müsste alleine deswegen sofort die Verbrennungskapazität aus Sicherheitsgründen drastisch senken.

Gutachten über Krebsrisiko

Die GSB hat ein Gutachten in Auftrag geben, das bis nächsten Herbst darüber Aufschluß geben soll über die Auswirkungen der GSB auf die Gesundheit der Men­schen in ihrer Umgebung. Prof. Thomas Eikmann von der Uni Gießen ,Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung soll das Gutachten erstellen.

Ökoaudit der GSB

Der Petitionsausschuss der bayrischen Regierung hat sich auf Antrag unseres Mitglieds Dittrich  am 08.11.01 mit der Frage befasst, ob die GSB das Ökoaudit zu Recht er­halten habe. Auf Vorschlag der BI wurde beschlossen, dass der Umweltausschuss in dieser Sache  bei der GSB einen Ortstermin  abhält. Er soll etwa Mitte Jan.2002 stattfinden

In eigener Sache

Auch im sechsten Jahr unseres Bestehens steht unsere Gemeinschaft fest zusammen und wächst immer noch. Dafür möchte ich mich bei Ihnen im Namen der gesamten Vorstandschaft recht herzlich bedanken. Das gibt uns allen die  nötige Kraft für unser gemeinsames Anliegen

Helmut Stabhuber

1.Vorsitzender

Und zu guter Letzt:

Wir wollen die Umwelt enkeltauglich gestalten.
            Staatssekretärin Erika Görlitz am  12.11.01

 

Ein hohes Ziel, das sich auch die BI schon seit über 5 Jahren auf seine Fahnen geschrieben hat Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg wäre, wenn uns auch Frau Görlitz dabei unterstützen würde, endlich die Kapazität der GSB auf ein notwendiges und damit auch erträgliches Maß zu begrenzen.

Es geht nicht an, zu hohe Kapazitäten zu schaffen und dann zu sagen, man muss sie auch nutzen

                            MdB Horst Seehofer am 20.11.01





 

 

.