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Bürgerinitative zur Kontrolle der
GSB
Bisher erreichte Ziele
Es wurde eine massive Front gegen die Verbrennung radioaktiven Mülls
erzeugt und die Bevölkerung hat sich voll dahinter gestellt.
Der Umweltskandal von Salzeinleitungen in die Paar wurde aufgedeckt.
Die Notkaminöffnungen
konnten lt. Herrn Dr. Decker im Gegensatz zum
Jahr 1996 um 80% verringert werden.
Ein Katastrophenschutzplan wurde erstellt und Katastrophenübungen
wurden durchgeführt.
Am 24. September fand die 1. Sitzung des Umweltbeirates statt. Dies ist
ein öffentliches Gremium, zusammengesetzt aus den Vertretern der Kommunen, der
Bürgerinitiative, der Ärzteinitiative, des Landratsamtes und Bund Naturschutz, wo die
GSB auskunftspflichtig ist und wo eine gewisse Kontrolle der Aktivitäten der GSB möglich
sein wird (hoffentlich).
Bisher konnte die Privatisierung der GSB verhindert werden.
Aufbau einer schlagkräftigen Bürgerinitiative mit 3
400 Mitgliedern.
Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit in Dutzenden von Veranstaltungen,
Dutzenden von Zeitungsartikeln, Dutzenden von Stellungnahmen, Eingabe bei Ministerien,
Eingaben bei der Regierung von Oberbayern, Aktionen mit "Rotem Bus" in
Ingolstadt und Vohburg, Übergabe eines versalzenen Karpfens an Umweltminister Dr. Thomas
Goppel, Registrierung von LKW Nummern und dergleichen mehr.
Stilllegung der Dioxinschleuder Ofenlinie 1
Zusammenfassung:
Die Bürgerinitiative wurde anläßlich der Molkeverbrennung im April 1996 gegründet.
Die Molkeverbrennung konnte nicht mehr verhindert werden.
Was erreicht wurde ist der Aufbau einer Bürgerinitiative mit 3400
Mitgliedern (Stand 4/2003) eine
der größten in Bayern. Und durch den Druck der Öffentlichkeit konnten bereits
verschiedene Verbesserungen in der GSB erreicht werden u.a. die Stillegung
der Ofenlinie 1 nach einem beispiellosen Dioxinskandal. Ob ein weiterer Ausbau der GSB zu
einem Sondermüll-Entsorgungszentrum noch größeren Ausmaßes verhindert werden kann,
wird die Zukunft zeigen.
Immerhin hat sich die Anzahl der Notkaminöffnungen und der
Grenzwertüberschreitungen ,nicht zuletzt wegen der kritischen
öffentlichen Begleitung durch die BI in den vergangenen Jahren
drastisch verringert, aber immer wieder kommt es zu Zwischenfällen.
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