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| DONAUKURIER
INGOLSTADT Nr.
54, Freitag, 13. März 2009 |
Bayerische Erfolge beim Donat-Tennis-Cup
Ruder-Club-SpielerNina Hunger und Rafael Götz im Halbfinale
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Ingolstadt (whn) (whn) Ein weiteres Mal zeigte der Tennisnachwuchs U21 beim 3. Donat Junior-Cup in den Hallen des Donau-Ruder-Club hervorragendes Tennis. Im dritten Anlauf gelang Christian Bartmann (TC Achental Grassau) endlich der große Erfolg und Dorothea Schwemmer TB Erlangen) wurde etwas überraschend Siegerin bei den Damen. Die topgesetzte Tschechin Daniela Pernetova musste krankheitsbedingt absagen.
Spieler der Niki Pilic Academy sorgten für internationales Flair, den Sieg holte sich jedoch ein bayerischer Akteur. Von fünf gestarteten Spielerinnen und Spielern aus Ingolstadt spielten sich Nina Hunger und Rafael Götz als ungesetzte Spieler überraschend bis in das Halbfinale.
Hunger startete nach einjähriger Turnierpause , äußerst holprig und musste gegen Juliana Pichelmeier (TC Eggenfelden) drei Sätze spielen, bevor sie mit 6:3, 6:7, 6:2 die nächste Runde erreichte. Im Viertelfinale hatte sie gegen Jasmin Redweik (TSV Moosach München) beim 6:2, 6:1 Sieg weniger Mühe. Im Halbfinale gegen Dorothea Schwemmer (TB Erlangen) fand sie zwar immer besser ins Spiel, konnte dem druckvolleren Tennis der Erlangerin aber nicht standhalten und musste der späteren Turniersiegerin mit 1:6, 2:6 den Sieg überlassen.
Melissa Dirsch (DRC), nach ihrer Verletzungspause noch mit fehlender Turnierpraxis, lieferte sich mit Ina Kaufinger (TC RW Straubing) einen hart umkämpften ersten Satz, konnte dann aber nicht mehr ihr Spiel umsetzen und verlor 6:7, 1:6.
Rasche Führung
Götz startete gegen Philipp Hölzel (TC Bad Friedrichshall) äußerst konzentriert und holte sich mit harten Aufschlägen und einer schnellen Vorhand mit 6:1 die rasche Satzführung. Hölzel kam immer besser ins Spiel, konnte den 6:1, 4:6, 6:4-Sieg von Götz aber nicht mehr verhindern. In der nächsten Runde traf der Ruder-Club-Spieler auf den jungen, zwei Köpfe kleineren, aber gesetzten Maximilian Marterer (TV 1860 Fürth). Der wendige und technisch sauber spielende Franke hatte der druckvollen und schnellen Spielweise von Götz jedoch nichts entgegenzusetzen, der überzeugend mit 6:2, 6:4 in die nächste Runde einzog und hier auf Martin Lenger (STC RW Ingolstadt) traf. Lenger hatte zuvor in einem Marathonmatch Jonas Stephansen (l. FC Nürnberg) mit 6:2, 6:7, 7:6 niedergekämpft.
Im Ingolstädter Duell boten beide Spieler im ersten Satz sehenswertes Tennis. Harte Aufschläge, tolles Vorhand und Rückhandspiel hielten den Satz lange offen, der letztlich mit 6:4 an Lenger ging. Im zweiten Satz schaffte Götz ein schnelles Break und Lenger fand nicht mehr zu seiner konsequenten Spielweise zurück. Mit 6:1, 5:2 (Aufgabe) hatte Götz das Halbfinale erreicht. Den an der Topposition gesetzten Bartmann konnte der Ingolstädter nach anfänglich zu großem Respekt im zweiten Satz etwas mehr Paroli bieten, unterlag aber nach guter Leistung 1:6, 3:6.
Robert Lamprecht (DRC) musste gegen Jordan Wenninger (TC Blutenburg München) mit 3:6, 2:6 bereits in der ersten Runde die Segel streichen. Eine spannende und anspruchsvolle Begegnung lieferte der lang aufgeschossene Martin Wiand (TC RB Regensburg) in der zweiten Runde Christian Bartmann, der erhebliche Mühe hatte, den sehr stark spielenden Regensburger mit 3:6, 6:3, 6:3 aus dem Rennen zu werfen. Im Viertelfinale musste Bartmann erneut sein ganzes Können aufbieten, um Sebastian Wagner (TC Amberg am Schanzl) mit 6:1, 7:5 zu besiegen.
Klar gescheitert
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Fabian Pronnet (TC Achental Grassau), als Mitfavorit an Nummer zwei gesetzt, besiegte im Achtelfinale Dino Dittrich (GW Luitpoldpark München) 6:4, 6:0, scheiterte dann aber überraschend klar mit 2:6, 1:6 am ungesetzten Niki Pilic-Schüler Mike Urbanija. Der Slowene ließ auch im Halbfinale Lorenz Schwojer (MTTC Iphitos München) beim 6:1, 6:2 keine Chance. Im Finale rechnete sich Bartmann gegen Urbanija nach einem schnellen Break eine Chance aus. Urbanija begann die Begegnung überraschend mit zwei Doppel- und zwei leichten Fehlern und Bartmann führte 1:0. Mit knallharten Aufschlägen, schnellen Grundlinien und tollen Rückhandduellen wurde um jeden Punkt gekämpft. Beide Akteure gaben
kein Spiel mehr ab und Bartmann erreichte mit 6:4 die Satzführung. Mit einem Break gelang Urbanija mit 6:3 der Satzausgleich. Beide hatten die Möglichkeit zum Sieg, Bartmann schaffte erneut das Break und ließ sich mit 6:3 den Endspielerfolg nicht mehr nehmen.
Bei den Damen erreichte Dorothea Schwemmer ohne Satzverlust das Finale und traf hier auf Stefanie Zinkl (1. FC Nürnberg), die bereits in der ersten Runde gegen Monika Duzel (TC RB Regensburg) drei Sätze (4:6, 6:3, 6:0) spielen musste und auch im Halbfinale gegen die noch 13 jährige Tschechin Katarina Matysova nur mit Mühe 6:3, 5:7, 6:3 gewinnen konnte.
Keine Reserven
Im Finale hatte die Nürnbergerin keine Reserven mehr und auch die Präzision ihrer Vorund Rückhandschläge ließ nach. Mit klug aufgebauten Spiel und plazierten Vorhandbällen brachte Schwemmer ihre Gegnerin immer wieder in Verlegenheit, zwang sie zu einer hohen Fehlerquote und freute sich verdienter Maßen über den 6:3, 6:1 Turniersieg.
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