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Mathematisch wird der Vorgang der Spannungsbildung an der Elektrode durch die Nernst'sche Gleichung beschrieben:
E = E' + 2,3*R*T / F * log (H+ / H+i) (Gl.1)
E = mV-Signal der Elektrode
E' = Elektrodenkonstante
R = allgemeine Gaskonstante
T = Temperatur
F = Faraday-Konstante
H+ = Aktivität H+ Ionen in Meßlösung
H+i = Aktivität H+ Ionen des Innenpuffers i
(Gl.1) kann vereinfacht werden zu
E = E'+ t * (7 - pH) (Gl. 2)
wobei t eine Temperaturfunktion darstellt, 7 den Wert des Innenpuffers der Elektrode und pH den Wert des Meßgutes. Ist der pH-Wert des Meßgutes auch 7, wird der Wert in der Klammer 0 und die Spannung E nur noch so groß wie die Elektrodenkonstante E'. Diese ist ein Maß für das Asymmetriepotential. Bei guten Elektroden beträgt der Wert ungefähr 8 mV, der bei der Kalibrierung der Elektrode mit dem Asymmetriepotentiometer (Nullpunkt-Einstellung) am Verstärker kompensiert wird.