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Tor zum Jenseits
Ausstellung der Staatlichen Sammlung Ägyptischer Kunst München in Schloss Seefeld

 
Tor zum Jenseits


TOR ZUM JENSEITS

GRAB UND TOTENKULT
IM ALTEN ÄGYPTEN


Die eindrucksvollen Bauten der Pyramiden und Gräber verdanken ihre Entstehung dem Jenseitsglauben der alten Ägypter, einem der faszinierendsten Themen der Kultur des Nillandes.
Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ließ über einen Zeitraum von mehr als dreitausend Jahren Denkmäler entstehen, die nicht nur die Vorstellungen über das Jenseits widerspiegeln, sondern auch Einblick geben in die diesseitige Existenz: Die Bilder in den Gräbern sowie die Tradition der Grabbeigaben überliefern das Alltagsleben im alten Ägypten.

Eine attraktive Ausstellungsarchitektur führt den Besucher von den Bestattungen der vorgeschichtlichen Zeit zu den Pyramiden der Könige und in die Grabanlagen der hohen Beamten.
Der originalgetreue Abguß einer Mastaba zeigt die Bilderwelt des Alten Reiches, die maßstabsgerechte Replik eines bemalten Felsgrabes führt in die Nekropole des Neuen Reiches in Theben-West.
Dort liegen auch die Gräber der Pharaonen im "Tal der Könige" deren geheimnisvolle Dekorationen der Besucher der Ausstellung ebenfalls durchschreiten kann.

Vor dem Hintergrund dieser Architektur werden die Originalobjekte aus dem Themenkreis Jenseitsglauben, Bestattung und Totenkult präsentiert: die buntbemalten Särge und Mumienmasken, die mit Reliefs verzierten Scheintüren und Stelen, die Uschebtis und Kanopen, Amulette und Schmuck aus Gold, Halbedelsteinen und Fayence.
Unter den Grabbeigaben befinden sich zahlreiche Gebrauchsgegenstände aus dem Alltagsleben wie Keramik und Möbel, war doch das Jenseits auch ein Abbild der diesseitigen Welt.

Die Praktiken der Mumifizierung werden anhand der dabei verwendeten Werkzeuge und Naturalien vorgeführt.
Eine ausführliche Dokumentation zur Entwicklung der königlichen und privaten Grabanlagen, zu den Ritualen des Totenkultes und der Typologie verschiedener Grabbeigaben ergänzt die Präsentation der Originalobjekte.
Übersetzungen aus den Pyramiden- und Sargtexten, den Jenseitsführern und dem Totenbuch lassen die Besucher teilhaben an den Vorstellungen, Wünschen und Hoffnungen der Menschen des alten Ägypten, die in den Denkmälern ihrer Gräber und den Gegenständen ihrer Grabausstattung weiterleben.


Pressetext zur Ausstellung der
Staatlichen Sammlung Ägyptischer Kunst München
mit Leihgaben des
Ägyptischen Museums und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin

Tor zum Jenseits - Grab- und Totenkult im alten Ägypten
Ausstellung in Schloss Seefeld (seit 1998)

Zur Ausstellung gibt es eine schöne Online-Präsentation. (Dort unter "Web-Specials" aufrufen!)


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