- Titting im Anlautertal
- 21 bis 23 Flachbrandgräber der jüngeren Urnenfelderzeit, HA B.
- »Die Beigaben - Keramikgefäße und Bronzeschmuck - und der Leichenbrand waren in kleinen Gruben deponiert worden, die zumeist von flachen, ringförmigen Steinsetzungen umgeben waren. ...
- In den besser erhaltenen Gräbern wurde regelmäßig Holzkohle angetroffen, weshalb der Typus des Brandschüttungsgrabes als am wahrscheinlichsten angenommen wird.«
- Am nördlichen Rand des Gräberfeldes befand sich eine auffällige Ansammlung verbrannter Kalksteine, wohl Reste eines Verbrennungsplatzes.
- Eine Schalenvariante war einer starken, sekundären Brandeinwirkung, wohl dem Scheiterhaufen, ausgesetzt.
»Zu denken wäre beispielsweise an eine Opferhandlung im Verlauf der Totenfeierlichkeiten oder an die Ausstattung des Toten für das Jenseits mit vom Glauben vorgeschriebenen Speisen und/oder Getränken.«
- Schütz, Cornelia.
- Das urnenfelderzeitliche Gräberfeld von Titting, Landkreis Eichstätt.
- SHV-Eichstätt, 1990, 7-11.
- Bearbeitung: Kurt Scheuerer, 1999
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