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| Stadtmuseum Ingolstadt - Kleine Sonderschau | |
| »oide Haofan« |
Was ist das? Zunächst ein, in Bayern fast unaussprechliches Fremdwort
aus nordischen Gefilden.
Um 1600 wurde in München und Wien versucht, der norddeutschen
(lutherischen) Hochsprache eine oberdeutsche Hochsprache entgegenzusetzen.
»Viel Haofen gibt viel Scherben«.
Gezeigt wurde in der kleinen Schau vor allem westphälische graue Hafnerware mit Salzglasur. Deren blaue Muster sind meist mit schnellem Pinselstrich aufgetragen worden. Diese Gefäße stammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und können in Antiquitätengeschäften und auf Flohmärkten noch verhältnismäßig günstig erworben werden. Dazu kam noch eine kleine Auswahl an vorgeschichtlichen Gefäßen. Solche müssen in der Museumswerkstätte meist erst noch restauriert werden. Aus der Arbeitszeit für einen gelernten Restaurator ergibt sich für einen wiederhergestellten Topf ein Wert von ca. 500 DM.
Z.B. ein keltischer Topf aus Graphittonkeramik mit Kammstrich-Verzierung,
Siehe auch: Keramik - Entwicklung, Formen, Künstler
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