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Versuche zum Prägen von Münzen

 

Achtung! Falschmünzer am Werk!


Um beim Schulfest für die mittelalterlichen Geldwechsler genug Geld zu haben, beschlossen wir, die benötigten Münzen selbst herzustellen. Das ging eigentlich nicht schwer und machte großen Spaß!

Foto: Stadtmuseum
Den Prägestock bekamen wir zum Glück von einem Mitarbeiter des Stadtmuseums, der ihn mithilfe eines alten Zahnarztbohrers nach der Originalmünze hergestellt hat. Diese erste Ingolstädter Münze kann in unserem Stadtmuseum besichtigt werden. Sie zeigt ein Einhorn, umrahmt mit dem Aufdruck ING für Ingolstadt. Erst auf späteren Geldstücken ist dann der Ingolstädter Panther zu sehen.

Aus Sicherheitsgründen verwendeten wir kein Metall sondern dicke, weiche Kartonstreifen, die wir vorher mit Aluminiumfolie "versilberten" und dann in "Rohlinge" von ca. 2cm x 2cm zuschnitten.
Als Unterlage beim Prägen diente uns ein Hackstock mit einem echten Amboss darauf. Mit jedem Schlag des schweren Hammers entstand eine Münze. Am Anfang waren wir ein bisschen vorsichtig, denn wir wollten uns ja nicht die Finger platt klopfen. Aber mit einem dicken Skihandschuh und einer Abpolsterung aus Schaumgummi ausgerüstet, verloren wir die Scheu und die Ergebnisse wurden immer besser. Jeder durfte "falschmünzen", bis er keine Kraft oder keine Lust mehr hatte.

Wenn "Geld machen" doch immer nur so einfach wäre! Leider aber kann man mit diesem Pfennig, für den man damals noch sechs Halbe Bier bekam, heute nichts mehr kaufen. Doch jeder, der Lust hat, kann sich auf dem Schulfest, selbst so einen Pfennig als Erinnerungsstück anfertigen!

Hauptschule Auf der Schanz, Klasse 5b
Klassenleiterin Frau Mittag


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