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Big Bill is watching you
Die Zeitschrift c't berichtet in Heft 06/99
Big
Brother Bill - Microsofts heimliche ID-Nummern
Richard Smith von der Firma Phar Lap Software schreibtdie GUID) ist jedenfalls nicht auf Windows 98 beschränkt: Mit Office 97 erstellte Dokumente, die unter Windows 95 oder unter Windows NT erzeugt wurden, waren ebenfalls mit GUIDs verziert."
- "Genau das, was die Leute von Intels ID-Nummern befürchten, hat Microsoft schon in Betrieb"
- "Ob der Anwender will oder nicht, der GUID wird bei der Online-Registrierung immer zum Microsoft-Server geschickt."
- "Bei der Registrierung richtet Microsoft auf dem PC ein individuelles "Cookie" inklusive eines GUID ein, das fortan bei jedem Besuch auf einer Microsoft-Website abgefragt wird"
- "Sie (
"Und wir entdeckten sie vereinzelt in Cookies, die nicht von Microsoft stammten; einige Webmaster haben den idealen Identifikator also bereits für sich entdeckt. "
Bei ZDNet gibt es
- "As this page shows, due to a bug in the RegWiz ActiveX control, these two numbers can also be read by other Web sites and stored in their own databases. Normally these two ID numbers are only available to Microsoft."
- "The bug cannot happen in Netscape Navigator because Navigator cannot execute ActiveX controls."
Mittels der umstrittetenen ID ist es offensichtlich gelungen, den Verursacher des Word-Macro-Virusses Melissa ausfindig zu machen. ZDNet berichtet
- "Mit dem Microsoft Office 97 Unique Identifier Patch können Anwender verhindern, daß ihre Dokumente zukünftig mit der Seriennummer versehen werden."
- "Mit dem Microsoft Office 97 Unique Identifier Removal Tool entfernen Nutzer die gespeicherten IDs von allen bereits existierenden Dateien."
- "Richard Smith, bekannter Bug-Jäger und Chef der US-Firma Phar Lap Software, hat zusammen mit dem schwedischen Studenten Fredrik Bjorck den mutmaßlichen Entwickler des "Melissa"-Virus aufgestöbert. Sie nutzten dafür die umstrittene Seriennummer, die Microsoft heimlich den Anwendern seiner Büro-Software Word anheftete."