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DRTA-Treffen in Mieming in Tirol

Am 09./10. September 2005 fand ein Treffen einiger DRTA-ler in Mieming in Tirol statt. Margit Stolz hatte es bestens organisiert. Ihr und ihrem Ehemann Werner sei nachträglich noch gedankt für die Durchführung und die viele Arbeit, die nun mal mit solch einer Veranstaltung verbunden ist.

Als Teilnehmer waren gekommen:

Ich kopiere hier auszugsweise den Beitrag hinein, den ich zu dem Treffen in der DRTA-Newsgroup verfaßt habe.

Im wahrsten Sinne des Wortes brach das Treffen einige Rekorde.

1. Es war das Treffen, das an 4 Standorten stattfand. Da wäre zunächst die Sonnenterrasse in Margits und Werners Haus zu nennen, auf der am Freitag ab 16 Uhr jeder eingeladen war, der schon zum Almtreff angereist war. Es gab verschiedene Kuchen, Kaffee und andere Getränke, alles von der Gastgeberin erstellt und angeboten. Da schon einige Teilnehmer in Mieming (Tirol) waren, fanden die ersten Fisch- und Privatgespräche statt. Die strahlende Sonne unterstützte dabei den "Wohlfühl-Faktor".

Am gleichen Tag des Abends ging es in Richtung Innsbruck zu einem Lokal, wo das Bier selbst gebraut wurde (ähnlich wie beim Zwönitz-Treffen). Speisen und Getränke waren gut, die Teilnehmerstärke wuchs und die Stimmung war ausgezeichnet. Auch hier wurde, wie nicht zu vermeiden, von Fisch, Pflanze und Technik gesprochen. Aber das war noch nicht alles.

In einem Lokal in Telfs wurden dann ab Mittag des nächsten Tages die restlichen Teilnehmer erwartet, die auch alle ankamen, sogar welche, die nicht gemeldet waren. Das war sehr schön. Und ein, zwei Stunden später erfolgte der nächste Höhepunkt. Werner Klotz, aus der Umgebung kommend, hielt einen Vortrag über Garnelen, 1,5 Stunden lang aus dem Gedächtnis ohne Manuskript, ohne "Hänger", nur unterstützt von Leinwand und Beamer. Spannend von Anfang bis Ende! Der Schreiber hier gibt gerne zu, daß er am Schluß erschlagen war. Respekt, Werner, und vielen Dank!

Das war der 3. Tagungsort und der 4. folgt sogleich.

Dieser Ort war die Almhütte (Neue Alpl-Hütte). Naja, von Alm war da nix, aber von Bergen! Gewaltige Felsmassive türmten sich auf. Leider gab es ein paar Wermutstropfen in der Form von Regen. Nicht stark, aber ohne wäre es halt schöner gewesen. Ein Regenschutz und auch feste Schuhe gaben die notwendige Sicherheit. Während des Anstiegs hörte es denn auch auf, dafür wurde man (ich) innerlich naß und nässer. Mit Rucksack und gleichmäßigem Tempo stieg der "Schwitzfaktor" stetig an. Es gab gleich mehrere Anstiege zur Hütte: Leichtere, etwas schwerere und auch noch längere. Sogar für nicht Trittsichere bzw. Kinder gab es die Lösung: Ein Jeep von der Hütte holte sie ab und brachte sie in ca. 15 Minuten zum "Tagungshotel". Dieses lag in 1540 m Höhe, umgeben in nächster Nähe von hohen Tannen, und dann weiter entfernt der blanke Fels der steil ansteigenden Wände. Das war ein toller Anblick! Nach dem ersten Löschen des Durstes wurden die Quartiere bezogen für die, die auf der Hütte übernachteten. Meine Frau Lis und ich hatten Glück und bezogen ein "Premium-Appartment", Doppelbett so breit wie das Zimmer, ca. 1,5 m, Zugang nur über das Fußende. Fließendes Wasser, aber nur, wenn man sich vorher eine Kanne voll von unten holte und sie in einer Schüssel entleerte. Dafür aber einen Fernseher, der tot war. Der Rest der Bagage mußte sich mit dem "Lager"-Leben vertraut machen. So ist es halt auf einer Hütte, nicht neu, aber doch immer wieder erlebnisreich!

Der Abend selbst verging bei kläglichem Licht (24 V Selbsterzeugung), viel zu viel Essen und entsprechendem Durst gesittet und unterhaltsam. Letzteres besonders für die, die neben "Unterhaltungskanonen" saßen. Hier wurde "auch" über Fische gesprochen ;-) Und dann kam die Stunde der Trennung, es ging schon gen Mitternacht. Ein großer Trupp machte sich per pedes für den Abstieg bei Dunkelheit bereit. Das waren meistens die Einwohner der Bergwelt, sie hatten Erfahrung, wie man so etwas bei Dunkelheit macht, z. B. mit Kopflampen.

Nach weniger guter Nachtruhe kam dann des Morgens die Sonne durch, und da war dann die Nachtmüdigkeit (fast) vorbei. Nach ergiebigem Frühstück wurde wieder gepackt und runter ging es mit der Resttruppe, manche konnten das schneller, andere langsamer.

Ja, und wo traf man sich noch einmal kurz? Natürlich bei unserer Gastgeberin Margit zu Hause. Hier blühte der Fischhandel noch einmal auf, bevor es dann ein Lebewohl gab.

2. Der Ort des Treffens.

Ich bin mir sicher, daß es in den letzten 5-6 Jahren noch nie einen Ort des Treffens gegeben hat, der 1540 m hoch über NN lag! Das wäre dann die nächste Rekordmarke. Vielleicht schafft es mal jemand, das Treffen viele Meter _unter_ NN zu verlegen? Natürlich hätte ich auch schon eine Idee, wer das organisieren könnte. Diana, hörst Du die Glocken klingen? ;-)

Aus einer großen Anzahl von Bildern habe ich eine kleine Serie vom Treffen zusammengestellt.

(Bildvergrößerung durch Anklicken)

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