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Diaphragma

Unter Diaphragma versteht man eine poröse aber elektrisch leitfähige Trennstelle z.B. zwischen zwei Lösungen unterschiedlicher Ionenkonzentration. Das Diaphragma soll einerseits verhindern, daß sich die Lösungen ausgleichen können, andererseits aber soll ein Ionenstromfluß durch das Diaphragma möglich sein. Häufig wird eine poröse Keramikschicht als Diaphragma verwendet. Es gibt aber auch andere Arten, z.B. Fritten, Schliffe, verzwirnte Platindrähte. Jede Ausführung hat ihre Vor- und Nachteile. Fritten und Schliffe haben höhere Durchsatzraten von KCl-Lösungen. Man wird sie hauptsächlich bei verschmutztem Meßgut einsetzen, um das Diaphragma immer frei und sauber zu halten. Abhängig von den verschiedenen Durchflußraten der KCl-Lösung bildet sich auch ein unterschiedlich hoher elektrischer Widerstand am Diaphragma aus. Er liegt etwa zwischen 0,1 und 1 kOhm.


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