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Nullpunkt-Einstellung und Asymmetriepotential


Nullpunkt-EinstellungBild 1:Nullpunkt-Einstellung

Ideal wäre eine Meßelektrode, wenn sich bei einer Pufferlösung von pH = 7 genau 0 Volt Potentialunterschied zwischen Membraninnenseite und Membranaußenseite einstellen würde. Das ist praktisch nicht der Fall. Es muß mit Abweichungen bis zu +/- 15 mV gerechnet werden, abhängig von der Güte der Elektrode. Diese Differenz wird am Meßverstärker mit dem "0" Punkt- oder Asymmetriepotentiometer elektronisch kompensiert. In Bild 1 ist der Zusammenhang dargestellt. Die linke Kurve zeigt die Kennlinie der Elektrode vor der Kalibrierung. Sie hat, bezogen auf den pH-Wert 7, eine Asymmetrie von -10 mV. Das Asymmetriepotential, hier mit Uas bezeichnet, ist ein Maß dafür, wie hoch die Elektrode von Haus aus vom idealen Nullpunkt abweicht. Mit der Nullpunkteinstellung wird nun die linke Kurve parallel zu sich selbst soweit nach rechts verschoben, bis sie durch den Punkt pH = 7 geht. Als Folge davon fällt das Asymmetriepotential Uas auf den Wert 0 Volt. Damit ist die Nullpunkteinstellung abgeschlossen. Um es noch einmal zu verdeutlichen, das Asymmetriepotential der Elektrode ist nach wie vor vorhanden, es wurde nur durch die Einstellung elektronisch kompensiert.


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