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Steilheit

Die Steilheit "S" stellt eine Kenngröße der Meßelektrode dar. Unter ihr versteht man den Quotienten

S = delta mV / delta pH     (Gl. 1)


Definition SteilheitBild 1: Definition der Steiheit

Bild 1 macht dies deutlich. Man könnte auch die Steilheit als "Empfindlichkeit" der Elektrode bezeichnen. Neue Elektroden haben eine Steilheit von etwa 59 mV / pH bei 25°C, d.h., wenn sich der pH-Wert um einen Punkt verändert, verändert sich die abgegebene Spannung der Elektrode um 59 mV. Rechenbeispiel: Die Meßelektrode taucht in eine Lösung von pH = 7 ein und zeigt dabei 0 mV an. Wird sie jetzt in eine Lösung mit pH =5 gesteckt, erfolgt ein Anstieg der Spannung auf 118 mV. In Gl. (1) eingesetzt ergibt sich

S = 118 mV / 2pH = 59 mV/pH     (Gl.2)

Der Wert der Steilheit ist temperaturabhängig, je höher die Temperatur, desto größer die Steilheit. Deshalb wird bei der Nennung der Steilheit auch immer die Bezugstemperatur mit angegeben. Die genannten 59 mV beziehen sich dabei auf 25 °C. Die Steilheit ist über die Lebenszeit der Elektrode nicht konstant, sie fällt mit der Zeit ab. Das liegt an der Alterung der Glasmembran.


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