Amun-Tempel, Widderallee. Foto: D. Wildung Kurt Scheuerer - Materialsammlung zur Archäologie
Naga - Stadt in der Steppe
Eröffnungsansprache
des Attachés der Botschaft der Republik Sudan

 
Ansprache von Herrn Kamal Gubara, Attaché der Botschaft der Republik Sudan, zur Eröffnung der Ausstellung "Die Stadt in der Steppe" am 9. April 1999 in Ingolstadt

Kamal Gubara, Dr. Wildung
Ich freue mich sehr, mit ihnen zusammen, meine Damen und Herren, an der Eröffnung der Ausstellung "Die Stadt in der Steppe" teilnehmen zu dürfen.
Die Bedeutung dieser Ausstellung rührt von der Tatsache her, daß sie wesentlich dazu beiträgt, den Sudan mit seiner alten Zivilisation und reicher kultureller Vergangenheit vielen Menschen in Deutschland bekannt zu machen.

Es ist mir ein ganz besonderes Vergnügen, nach Ingolstadt zu kommen, dabei zu sein, wenn mein Land seine Schätze vor Ihnen ausbreitet.
Während zahlreicher historischer Zeitabschnitte hat der Sudan als eine Brücke zwischen Afrika, Asien und einigen Mittelmeerländern gedient. Diese einzigartige Rolle hat den Sudan zum reichsten Land Afrikas gemacht, was das archäologische Erbe anbelangt mit vielen Funden, die geborgen werden konnten.
Ihre Stadt, Ingolstadt, ist heute ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum in Deutschland.
In dieser Ausstellung werden Sie eine unbekannte Kultur der Antike entdecken und manche Wissenschaftler glauben, daß das antike Ägypten, Griechenland und Rom ihre Wurzeln im Sudan haben. Das mag übertrieben sein, dennoch sind wir stolz, daß der alte Sudan wesentlichen Einfluß zumindest auf das alte Ägypten und viele alte Kulturen in Afrika hatte. Die wissenschaftliche Forschung belegt das.

Die Ausstellung ist das Ergebnis einer langen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Sudan im Bereich der Archäologie.
Die deutschen Ausgrabungen in Naga - als Beispiel - versprechen zum Brennpunkt dieser Zusammenarbeit zu werden, wie der Sudan durch diese Ausstellung heute in Deutschland präsent ist. Deutschland ist durch dieses Forschungsprojekt jetzt im Sudan verwurzelt.

Ich möchte meinen tiefempfundenen Dank für die unschätzbaren Anstrengungen Ausdruck geben, die von den Organisatoren dieser Ausstellung unternommen wurden und ihn verbinden mit dem Dank an die deutschen Archäologen für ihren Beitrag dazu, unsere Beziehungen zu intensivieren, verbunden mit dem Wunsch, daß andere, in verschiedenen Bereichen, dem guten Beispiel dieser Wissenschaftler folgen werden.

iz. 22.04.1999


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