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Es ist ein Maß in allen Dingen
Sonderausstellung des Stadtvermessungsamtes

 
Das Vermessungsamt der Stadt Ingolstadt hat den 200. Geburtstag der Bayerischen Vermessungsverwaltung zum Anlass genommen, um im Rahmen einer Sonderausstellung mit dem Thema "Es ist ein Maß in allen Dingen" auf deren Dienstleistungen hinzuweisen.

Der Erlass von Kurfürst Max IV. Joseph am 19.6.1801 zur Gründung des Topographischen Bureaus stellt den Beginn der allgemeinen Landes- und Katastervermessung dar. Damals war beabsichtigt das Land topographisch aufzunehmen um moderne und genaue Karten zu erstellen.

Dieses Anliegen stellt auch heute - 200 Jahre später - mit der Aktualisierung der verschiedensten Karten ein wesentliches Tätigkeitsfeld der Vermessung dar. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich aber die Mess- und Präsentationsmethodik grundsätzlich geändert.

Mit dieser Sonderausstellung soll die Absicht des Stadtvermessungsamtes, das Thema Vermessung einem breiteren Interessentenkreis zugänglich zu machen, realisiert werden. Die Ausstellung bietet die Gelegenheit reichliche Informationen über die Dienstleistungen der Bayerischen Vermessungsverwaltung als Partner der Stadt Ingolstadt zu erfahren.

Die Ausstellung vermittelt Kenntnisse über ALKIS - das Amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem, das mit der Digitalen Flurkarte den darstellenden und mit dem Automatisierten Liegenschaftsbuch den beschreibenden Teil des Liegenschaftskatasters umfasst. Die Verwendung der amtlichen Basisdaten für Planungs- und Dokumentationsaufgaben bei GIS-Verfahren (Geographische Informationssysteme) wird aufgezeigt. Der Einsatz von modernen Satellitenmessverfahren mittels GPS (Globales Positionierungs-System) bei der Kataster- und Landesvermessung wird ebenso dargestellt wie der Satellitenpositionierungsdienst SAPOS der deutschen Landesvermessung mittels dessen Korrekturdaten Positionsbestimmungen ermöglicht werden. Ein Thema behandelt die topographische Kartographie von einst und heute mit der Datenabrufmöglichkeit über Internet. Als eine weitere Datenbasis für Geoinformationssysteme wird das Amtliche Topographisch-Kartographische Informationssystem ATKIS präsentiert. Es werden anschauliche Informationen über die Beziehung zwischen Luftbild und lagerichtigem Orthophoto angeboten. Das Digitale Geländemodell DGM zur Beschreibung eines räumlichen Geländereliefs wird vorgestellt. Zum Abschluss werden die geodätischen Bezugsflächen als Grundlage für die Abbildung der Erde aufgezeigt.

Die Ausstellung ist noch bis Ende September in der Eingangshalle des Technischen Rathauses (Erdgeschoss) zu den üblichen Bürozeiten zu besichtigen. Falls eine Führung gewünscht wird, ist dies unter der Tel.-Nummer 305-2320 anzumelden.

IN Newsletter vom 25.08.2001


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