Kurt Scheuerer - Materialsammlung zur Kunst in Ingolstadt
Knut Schnurer

 

Jubiläumsausstellung Knut Schnurer

Städtische Galerie im Theater Ingolstadt

Anlässlich des 85. Geburtstages von Knut Schnurer zeigt die Städtische Galerie im Theater vom 26. Februar bis 28. März Werke des Ingolstädter Künstlers aus Privatbesitz.

Knut Schnurer kann als eine der wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten Ingolstadts gelten, da er das Bild der Stadt über Jahrzehnte hinweg nicht nur durch seine zahlreichen Arbeiten am Bau stark geprägt hat. Auch in vielen städtischen Räumen finden sich Werke Schnurers. Die umfassende Retrospektive, die nun in der Städtischen Galerie im Theater anlässlich seines 85. Geburtstages gezeigt wird, widmet sich deshalb verstärkt Gemälden und Aquarellen, welche sich in Privatbesitz befinden und für die Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Zu sehen sind Arbeiten, die sein gesamtes Schaffen umfassen, so das "Selbstbildnis" von 1938 als eine frühe Arbeit und das letzte offizielle Werk von 1998.

In Knut Schnurers Werk lässt sich eine Entwicklung verfolgen, die von den düsteren Arbeiten der Nachkriegszeit bis zu den großformatigen, expressiv farbigen Ölgemälden reicht und sich dennoch in den wesentlichen Punkten treu bleibt. Immer geht es um die Auseinandersetzung mit dem Menschen, der er sich in vielfältigster Weise widmet. Es sind Einflüsse zu spüren von seinem großen Vorbild Picasso, aber auch von Edvard Munch, den er als junger Mann in Oslo trifft. Vielfältige Ausstellungen und Kunstpreise haben die Arbeit von Knut Schnurer seither gewürdigt; so wurde ihm 1963 der Kunstförderpreis der Stadt Ingolstadt verliehen.

Wichtige Daten zur Ausstellung
Ort: Städtische Galerie im Theater Ingolstadt, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt
Ausstellungsdauer: 26. Februar bis 28. März
Öffnungszeiten: Di - So, 13 - 17 Uhr, Mo geschlossen. Eintrittspreise: Eintritt frei
Kontakt: Museum für Konkrete Kunst, Susann Kosa, Tel. 0841-305 1876, Susann.kosa@ingolstadt.de


Knut Schnurer in der Freiherr-von-Ickstatt-Realschule Ingolstadt

Knut Schnurer - das ist einer der alten Ingolstädter Künstler.

Um 1952 hat er im Amerikahaus Malunterricht für Kinder gegeben.
Über alle die folgenden Jahre stellte er dann in der Ingolstädter Galerie im MO seine Bilder aus.


In den 50er Jahren war er Stadtgespräch, weil er Bilder im Stil von Picasso malte.
Derartiges hat man damals nicht so recht verstehen können. Die alten Ingolstädter waren in dieser Beziehung noch recht altmodisch. Wir jungen Ingolstädter dagegen waren begeistert. Für uns Schüler war er immer ein Vorbild in Kunstfertigkeit und Lebensart.

Ich hatte mir schon immer ein Bild von ihm gewünscht. Und als ich dann 1969 als Lehrer an die Ickstatt-Realschule gekommen bin, entdeckte ich im Zimmer des Direktors ein großes Bild von ihm, welches ich schon früher im MO anläßlich einer Ausstellung gesehen hatte: Die Fischer.
Und jedesmal, wenn dann später mal im Direktorat eine Besprechung stattfand, setzte ich mich genau dem Bild gegenüber, um die Gelegenheit des Betrachtens zu nutzen.


1997 war eine große Ausstellung von Knut Schnurer in der städtischen Galerie in der Harderbastei.
Da wurde unser Direktorats-Bild als eines seiner schönsten und auch der ältesten Bilder vorgestellt.

Unser Chef, der Herr Burghardt, hat die Stadt dann gleich gebeten, uns noch ein weiteres der frühen Schnurer-Bilder aus dem Stadt-Besitz für die Schule zu überlassen.
Es hängt jetzt im Konrektorats-Zimmer.

 

 

 


Der Leiter der Fotogruppe der Ickstatt-Realschule, Viktor Ternes, hat auf meine Bitte hin diese beiden Bilder und auch noch das Relief über unserem Schuleingang fotografiert.

Ickstatt-Realschule Relief

Knut Schnurer hat für mehrere Gebäude der Stadt Ingolstadt und für einige Ingolstädter Kirchen keramische Bilder entworfen.

Unseres ist eine seiner letzten Arbeiten auf diesem Gebiet.
Und - wie ich meine - auch eine seiner schönsten.

Kurt Scheuerer, 1998


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