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Museumspädagogik im Stadtmuseum - Gedichte
Ein Bronzegießer-Gstanzl

 
Die Inseln im Meer,
die liefern das Zinn
und bringt man es her,
dann hat man Gewinn.

Vom Rand unsrer Berge
wird Kupfer gebracht,
dort schürfen die Zwerge
bei Tag und bei Nacht.

Im glühenden Ofen,
da schmilzt man Gestein,
heraus fließt das Kupfer,
trotz Schlacke, doch rein.

Nun mischt man das Zinn bei
in richtigen Maßen
und drückt fest die Bälger
zum kräftigen Blasen.

In tönerne Formen
die Bronze nun fließt,
es zischt an den Seiten,
wo Heißluft raus schießt.

Erstarren heißt Warten,
erfordert Geduld.
Ist oft auch ein Fehlguss,
doch keiner hat Schuld.

Das Schmuckstück aus Bronze,
es leuchtet so golden,
man schenkt es der Schönen,
der lieblichen Holden.

 

Anmerkung: Textblätter austeilen. Eine Strophe ganz vorsingen, dann alle gemeinsam die letzten beiden Zeilen nachsingen. (Hat sich beim Bronzezeitfest bewährt ;-)

Kurt Scheuerer, 2016


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