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Aktuelle kulturhistorische Ausstellungen
in Ingolstadt und der Region

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bis 28.01.2018, Ingolstadt
Ausstellung ANFANG UND KEIN ENDE, die einen intimen und neuen Einblick in Alf Lechners Oeuvre ermöglicht, wurde verlängert und ist noch bis einschließlich 28. Januar 2018 im Lechner Museum Ingolstadt ist zu sehen. In der ersten Werkschau nach dem Tod Alf Lechners im Februar 2017 zeigt das Lechner Museum erstmals Zeichnungen vom Anfang Lechners künstlerischer Laufbahn. Frühe kleinformatige Werke aus den Jahren 1945/46 stehen im Dialog mit dem zeichnerischen und skulpturalen Spätwerk des Künstlers (2000-2016). Dies zeigt auf spannende Art und Weise, wie Lechner es vermochte innere Emotion nicht nur in stimmungsvollen Landschaftszeichnungen festzuhalten, sondern auch die gleiche emotionale Intensität in den fast ein halbes Jahrhundert später entstandenen abstrakten Zeichnungen und Skulpturen zu transportieren. ANFANG UND KEIN ENDE wurde kuratiert von Daniel McLaughlin.
Lechner Museum


bis 08.04.2018, Ellwangen
"Goldblattkreuze - Glaubenszeichen der Alamannen"
Im Ellwanger Alamannenmuseum wird derzeit mit Hochdruck die nächste Sonderausstellung vorbereitet. Diese nimmt die Goldblattkreuze der Alamannen in den Blick und präsentiert mit wertvollen Exponaten neue Erkenntnissen zu diesem Thema. Die Kreuze aus dem kostbaren Material stammen größtenteils aus dem 7. Jahrhundert n. Chr. und dienten als Schmuck für das Leichentuch, was sich an den kleinen Nählöchern in den Ecken ablesen lässt. Durch Neufunde, die unter anderem in Lauchheim im Ostalbkreis gemacht wurden, konnte nachgewiesen werden, dass solche Grabbeigaben im Dorf selbst angefertigt wurden, denn Goldblattkreuze aus benachbarten Gräbern weisen dieselben Modelabdrücke auf, müssen also von derselben Hand hergestellt worden sein.
Die auf das Gebiet der Alamannen, der Baiuwaren sowie der in Italien ansässigen Langobarden beschränkten Goldblattkreuze, von denen bisher rund 400 bekannt sind, werden als christliche Symbole gedeutet und markieren die letzte Phase der frühmittelalterliche Beigabensitte, bevor diese um 700 n. Chr. endet. In der gemeinsam von der Stadt Ellwangen und vom Förderverein Alamannenmuseum Ellwangen e.V. getragenen Ausstellung soll diese interessante Fundgattung in den Kontext der Christianisierung der Alamannen gestellt werden. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Verbindung dieses Grabbrauchs mit den frühen Christusdarstellungen dieser Zeit gelegt werden.
Die Sonderausstellung mit dem Titel "Goldblattkreuze - Glaubenszeichen der Alamannen" wird vom 16. September 2017 bis zum 8. April 2018 im Alamannenmuseum gezeigt. Neben Sonderführungen zu wechselnden Themenschwerpunkten sind Aktionstage geplant, bei denen eine Goldschmiedin die Herstellung der Goldblattkreuze vorführt, wobei auch die Besucher mit Hand anlegen dürfen. Auch eine Begleitpublikation zur Ausstellung ist in Vorbereitung. Für die Schulen, die mit dem neuen baden-württembergischen Bildungsplan 2016 verstärkt das Thema Christanisierung der Alamannen behandeln, werden eigene museumspädagogische Programme angeboten.
Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich.
Alamannenmuseum Ellwangen - www.alamannenmuseum-ellwangen.de



siehe auch:
Übersicht über aktuelle Ausstellungen - - - - - Frühere Ausstellungen im Stadtmuseum Ingolstadt
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