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Calcium-EAP

Wie auf der Präparateübersicht bereits erwähnt, überschreiten alle hier empfohlenen Mittel die Grenze des linear nachvollziehbaren X-gegen-Y. Noch einen Schritt weiter sogar geht Calcium-EAP. Wie das Ovocalcin ist auch Calcium-EAP gleichsam ein »Wundermittel«, von denen man sagen mag, »das kann doch nicht sein, daß dieses Arzneimittel für das und jenes und auch noch für solches gut ist?«.

Es ist kein reines Osteoporose-Präparat und gerade deshalb besonders interessant. Angesichts der Verflechtung nicht nur des Knochenstoffwechsels, sondern fast aller physiologischer Prozesse mit dem Calciumhaushalt, ist schließlich ein Mittel durchaus von Interesse, das den extraossären Calciumbedarf deckt und dadurch eventuelle Entgleisungen der systemischen Bemühungen zur Aufrechterhaltung eines ausreichenden Serum-Calcium Spiegels verhindern kann.

Informationen zu Calcium-EAP

Unter allen Calciumpräparaten, die nicht direkt aus natürlichen Ausgangsstoffen hergestellt sind, ist Calcium-EAP das einzige Osteoporose-Therapeutikum, das auf die Krankheitsursache einwirkt.

Während die restlichen handelsüblichen chemischen Calciumpräparate dem Körper das Mineralsalz Calcium in Verbindungen zuführen, die nach der Resorption ihre Aufgabe getan haben, vermittelt das Ethyl-Amino-Phosphat (EAP) nicht nur die besten Resorptionseigenschaften, sondern trägt auch maßgeblich dazu bei, die Ursachen eines pathologisch gesteigerten Calciumbedarfes auf zellulärer Ebene zu beheben. Bei nahezu allen sekundären Formen der Osteoporose muß dies Angelpunkt der Substitutionstherapie sein.

Als eine der Hauptursachen aller Osteoporose-Formen ist die Funktionsschwäche derjenigen Organe und Funktionssysteme anzusehen, die den Knochenstoffwechsel bestimmen. Die äußerst diffusen Kausalketten der primären Osteoporose unterliegen deshalb sogar in noch größerem Maß den Faktoren der Membranintegrität. Schließlich ist die Funktionsfähigkeit aller zum Knochenstoffwechsel beitragenden Organe wie auch des gesamten Gefäßsystems abhängig von der Qualität der biologischen Membranen.

Weiteres zur therapeutischen Bedeutung des EAP im Kapitel 11 des Fachbuches
unter anderem über


Anwendungsgebiete
Aus dem bisher Erläuterten ergeben sich folgende Anwendungsgebiete:

CAVE: Längere und intensivere Behandlung mit höheren Dosen, wie sie bei bestimmten Nervenfunktionsstörungen notwendig sein kann, bedarf ständiger therapeutischer Kontrolle. Ebenso sind Kontrollbeobachtungen auch bei digitalisierten Patienten nötig.

 
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